Finanzmarktmonitor: Chancen und Nutzen

Wenn Sie Bankkunde sind

erhalten Sie hier eine interaktive xls (Excel)

erhalten Sie hier tabellarische Übersichten (pdf)

Für die wichtigsten Produkte im Einlage- und Kreditgeschäft deutscher Banken und Sparkassen erhalten Sie mit der interaktiven xls (web_MM)  und der tabellarischen Übersicht (Monitor) einmal wöchentlich einen sonst nirgends gebotenen, ungewöhnlich tiefen Einblick in die Preiskalkulation der Institute. Die Berechnungen sind auf faire Konditionen kalibriert. Das sind die Preise, die die Bank zur Deckung ihrer Kosten und für die Erzielung einer moderaten Eigenkaiptalverzinsung aus betriebswirtschaftlicher Sicht erzielen muß.

Diese Preise muß die Bank im Durchschnitt vieler Einzelgeschäfte erzielen um im Markt bestehen und die gesetzlichen Anforderungen erfüllen zu können. In Einzelfällen können diese Preise unter- bzw. überboten werden.

Bei den ebenfalls ausgewiesenen Preisobergrenzen/Höchstzinsen für die Einlageprodukte und den Preisuntergrenzen/Mindestzinssätzen der Darlehen verzichtet die Bank ganz oder teilweise auf ihren Gewinn, sowie darüber hinaus ggf. auf die vollständige Deckung ihrer Personal- und Sachkosten.

Die Charts (in der xls) zeigen für wichtige Standardkonstellationen die aktuellen Berechnungen und die Entwicklung der letzten 12 Monate.

Wichtig!

Die wichtigsten Komponenten der Preiskalkulation der Bank sind die Renditen für Ausleihungen im Interbankenmarkt. Wir verwenden diesbezüglich die von der Deutschen Bundesbank täglich veröffentlichte Renditestrukturkurve für Hypothekenpfandbriefe und öffentliche Pfandbriefe inländischer Kreditinstitute.

Die Kurve verläuft oberhalb der Kurve für Anleihen der inländischen öffentlichen Hand. Dieser Renditeabstand ist die Versicherungsprämie, die inländische Kreditinstitute für ihr im Vergleich zur öffentlichen Hand höheres Ausfallrisiko am Kapitalmarkt zahlen müssen.

Die von uns berechneten fairen Konditionen sind also Mittelwerte für den deutschen Markt. So wie die Bank ihre Kunden bewertet (≈ einer Ratingklasse zuordnet), wird auch die Bank selber von den Finanzmärkten bewertet. Falls dieses Bankrating schlechter als der Marktdurchschnitt ist, muss Ihnen die Bank für Kredite einen höheren Zins als die von uns berechnete faire Kondition abverlangen, kann Ihnen andererseits aber auch für Einlagen eine höhere Verzinsung bieten. Achtung: Dieser höhere Zins ist Ausdruck der erhöhten Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Bank Zinsen und Tilgung für Ihre Einlage nicht oder nicht vollständig bedienen kann.

Andersherum gilt: Hat Ihre Bank ein besseres Rating als der Marktdurchschnitt, wird Sie Ihnen in der Regel Kredite günstiger und Einlagezinsen ungünstiger anbieten als unsere fairen Konditionen.