Abgrenzung zu anderen Vorkalkulationstools

  1. MM kalkuliert alle Produkte des Kredit-, Einlage und Verbundgeschäfts. Die bekannten Produktbezeichnungen werden übernommen.

  2. Kein aufwendiges Suchen nach Produkten und passenden Eingabefeldern. Der Kundenberater wählt das Produkt aus und findet dann unverwechselbare Eingabe- und Ergebnismasken vor. Die Bedienung ist einfach und schnell (Office-Oberfläche, geringer Schulungsbedarf).

  3. MM kalkuliert auch „ungewöhnliche“, auf die Bedürfnisse des Kunden zugeschnittene Produktgestaltungen, bspw. mehrere Teilvalutierungen (Forwards) in Kombination mit Tilgungswechseln, Zinswechseln und Sondertilgungsoptionen.

  4. MM kalkuliert u.a. auch öffentliche Förderprogramme.

  5. Jeder Kundenberater ist mit MM in der Lage, Sonderkonstellationen – die leider mehr und mehr zum Regelfall werden – schnell und fachlich korrekt abzubilden: Kein Abbruch des Beratungsgesprächs oder Weiterleitung des Kunden an Softwarespezialisten („power user“).

  6. MM kalkuliert alle DB-Stufen, d.h. über Zinskonditionsbeitrag, Risikoprämie und Optionsprämie hinaus auch das Provisionsergebnis, die Betriebskosten und den Gewinnanspruch.

  7. MM ist die einzige Software, die den alle Kosten deckenden Nominalzins als Regelkondition berechnet. Bei allen dafür in Frage kommenden Produkten, ermittelt MM den fallspezifischen vollkostendeckenden Kundenzins und berücksichtigt dabei die Interdependenz von gesuchtem Zins, Risikoprämie und Optionsprämie.

  8. MM beinhaltet ein Kompetenzsystem, das dem Kundenberater neben seinem eigenen Konditionsspielraum auch den Rahmen des nächsten und übernächsten Kompetenzträgers zeigt. Dafür kalkuliert MM gleichzeitig die DB-Rechnung der Normalkondition und der angebotenen Kondition.

  9. MM kalkuliert einzelne Angebote/Verkäufe, führt aber auch mehrere Vorfälle für einen Kunden am gleichen Arbeitstag in einer Gesamt-DB-Rechnung zusammen (bspw. zwecks Begründung einer Sonderkondition bei einem von mehreren Vorfällen).

  10. MM stellt u.a. alle Kennzahlen zur Verfügung, die für den Kunden entscheidungsrelevant sind, so auch Tilgungspläne (einzeln und als Zusammenfassung). Berechnungen in anderen Anwendungen sind nicht mehr erforderlich.

  11. Die MM-Dokumentation des Angebots/Verkaufs enthält alle für den Beschluß erforderlichen Vertragsdetails, Kennzahlen und Voten. Die DOKU ist bestmögliche Arbeitsgrundlage für die Marktfolgebereiche und die Revision.

  12. offline-Tableaus: MM erstellt übersichtliche Tabellen vollkostendeckender Regel-konditionen einschl. Kompetenzgrenzen für Mitarbeiter ohne online-Vorkalkulation: „auf Knopfdruck“ täglich im Anschluß an den Marktdatenimport, einschl. Risikoprämien, Aufschlägen für Forwards und Sondertilgungen.

  13. Die Konfiguration der Produkte durch die Systemadministration ist in MM einfach und flexibel. ORGAPLAN unterstützt die Bank/Sparkasse hier umfänglich, u.a. durch best-practise-Beispiele aus anderen Instituten (>> wenig konzeptionelle Vorarbeit für die Sparkasse).

  14. Der Implementierungsaufwand ist nicht höher als bei anderen anspruchsvollen Vorkalkulationsprogrammen; die strategischen Fragen und die Aufgaben der Parametrisierung müssen in jedem Fall gelöst werden.

  15. MM kann mit vergleichsweise wenig Zusatzaufwand auf die Wünsche der Bank/Sparkasse angepaßt werden: Produktvarianten, Kompetenzsystem, interne Dokumentation der Geschäftsvorfälle, kundenbezogene Informationen, Datenbankschnittstellen etc.

  16. Microsoft-Excel ® und VBA bieten diesbzgl. beste Voraussetzungen. Einen Teil der Änderungen/Erweiterungen kann die Bank/Sparkasse selber vornehmen; alles was darüber hinaus geht erledigt ORGAPLAN.

  17. In Verbindung mit einer Datenbank

  • können die in MM kalkulierten Vorfälle einschl. aller Vertragsdetails und Kennzahlen gespeichert und wiederaufgerufen werden;  bspw. können Angebote mit einer neuen Marktzinskurve und einem geänderten Kundenzins neuberechnet werden

  • werden die Vorkalkulationsergebnisse kunden- und mitarbeiterbezogen in übersichtlichen Auswertungen bereitgestellt (Historie und zusammengefaßte DB-Rechnung je Kunde und je Mitarbeiter) 

  • stehen die Vorkalkulationsergebnisse für das zentrale Vertriebscontrolling zur Verfügung; damit können erstmals unter anderem diese Fragen beantwortet werden:

  • Konnten wir in bestimmten Kundengrupeen überdurchschnittliche Margen realisieren?
  • Wo mußten wir andererseits besonders hohe Konditionenzugeständnisse machen?
  • Konnten wir unsere Sollrisikoprämien durchsetzen?
  • Welche Stückzahlen, Volumina, Zinsbindungen, Forwardvereinbarungen etc. wurden bei welchen Produkten in welchen Vertriebseinheiten verkauft?